Mitglieder


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Erik Borgir, Cello

Sohn norwegischer Musikereltern, aufgewachsen in den USA * Studien am Oberlin- sowie am New-England-Conservatory, Teaching Assistant an der Rice University * Wichtige Lehrer: Steven Doane, Harvey Shapiro, Siegfried Palm, Menahem Pressler, Alban Berg Quartett u.a. * 1991 Übersiedelung nach Deutschland *

Schwerpunkt in der zeitgenössischen- und in der Kammermusik * Internationale Preise mit dem Emanon Trio, Auftritte als Solist und Kammermusiker in Europa und den USA, Cellist beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, langjähriger Gast beim Ensemble Modern, Ensemble Resonanz, Stuttgarter Kammerorchester, Solo-Cellist des Bayerischen Kammerorchesters * Zahlreiche Radio- und CD-Produktionen, zuletzt mit Solowerken von Nikolaus Brass, Rolf Riehm, Malika Kishino *

Dozent für Violoncello und Kammermusik sowie Leiter des Studio für zeitgenössische Musik an der Musikhochschule Luzern, Gründungsmitglied von ascolta *

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Andrew Digby, Posaune

Andrew Digby wuchs in Sheffield (England) auf. Er begann sehr früh Klavier zu spielen, Posaune im Alter von etwa 10 Jahren. Mit etwa 14 Jahren begann er zu komponieren. Er studierte 1986-90 am Royal Northern College of Music in Manchester (Posaune mit Chris Houlding, Peter Gane und Andrew Berryman) und verbrachte danach ein Jahr in London beim MCPS/National Sound Archive.

1991-95 studierte er Komposition bei Mathias Spahlinger an der Musikhochschule Freiburg. Seitdem ist er freischaffender Komponist und Posaunist und ist seit Jahren international tätig mit dem ensemble recherche, dem Ensemble Aventure, dem Kammerensemble Neue Musik Berlin, dem Ensemble Modern, der musikFabrik, Apartment House, dem Klangforum Wien, PHACE music_on-line vienna und anderen Ensembles. Komponisten, mit denen er besondere Erfahrungen gesammelt hat, sind, unter vielen anderen, Klaus Huber, Karlheinz Stockhausen, Helmut Lachenmann, Hans-Joachim Hespos, Horatiu Radulescu, Mathias Spahlinger, Cornelius Schwehr, Chris Newman, Peter Ablinger and Wolfram Schurig.

Andrew Digby ist Gründungsmitglied des Ensembles ascolta und des composers slide quartet

(www.composersslidequartet.com).

Andrew Digby schrieb Auftragswerke für das Schlagquartett Köln, das Ensemble Aventure, das ensemble recherche sowie für Sebastian Berweck und Carl Rosman. Für ascolta arrangierte er zahlreiche Werke von J.S.Bach, Chopin, Brahms, Mahler, Satie, Schoenberg, Berg, Webern, Klaus Huber and Frank Zappa.

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Florian Hoelscher, Klavier

studierte bei Robert Levin, Michel Béroff und Pierre-Laurent Aimard in Freiburg, Paris und Köln. Entscheidende Impulse erhielt er darüber hinaus von Peter Eötvös. Nach frühen Wettbewerbserfolgen entwickelte er eine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in den meisten europäischen Ländern sowie den USA.

Er ist Gründungsmitglied des Stuttgarter Ensembles ascolta. Häufige Einladungen erhielt er auch vom Ensemble Modern, dem Ensemble Aventure und der musikFabrik. Als Solist arbeitete er mit Dirigenten wie Peter Eötvös, Christopher Hogwood, Joseph Swensen, Lothar Zagrosek und Stefan Asbury; zu seinen Kammermusikpartnern gehören u.a. Jean-Guihen Queyras, Chen Halevi und Pirmin Grehl.

Mit Soloprogrammen war er Gast bei Festivals wie «Présences» (Radio France, Paris), «Eclat» Stuttgart, Klangspuren Schwaz, Agora (IRCAM, Paris), beim Bartok-Festival Szombathély/Ungarn, im Großen Sendesaal des WDR Köln, im Théâtre du Châtelet Paris und in der Tonhalle Zürich; kürzlich gastierte er erstmals solistisch bei den Salzburger Festspielen, beim „Heidelberger Frühling“ und bei den Darmstädter Ferienkursen.

Auf CD liegen u.a. Klavierwerke von Robert Schumann, sämtliche Klaviersonaten von E.T.A. Hoffmann und Lieder von Dieter Schnebel vor. Die CD-Einspielung der „Miniature estrose“ von Marco Stroppa und seine Aufnahme mit Solo- und Duowerken von Jonathan Harvey wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem diapason d’or.

Florian Hoelscher lehrt Klavier- und Kammermusik an der Musikhochschule Luzern.

Martin Homann
Martin Homann, Schlagzeug

Der gebürtige Münsteraner spielt seit seinem 10. Lebensjahr Schlagzeug und hat sich in den letzten Jahren zu einem Spezialisten für alte und neue Musik entwickelt. Nach seinem Studium mit Meisterklassendiplom (1992) bei Prof. Peter Sadlo in München arbeitete er mit führenden Ensembles der zeitgenössischen Musik zusammen, u. a. mit dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien und dem SWR-Vokalensemble. Die fruchtbare Zusammenarbeit dokumentiert sich in zahlreichen internationalen Tourneen und CD-Einspielungen. Über viele Jahre war er ständiger Gast des Münchener Kammerorchesters und wurde 2003 Gründungsmitglied von ascolta. Darüber hinaus wirkte er als freischaffender Musiker u. a. bei großen Theater- und Musiktheaterproduktionen in München, Stuttgart und Mannheim mit.

Nachdem er 2004 seinen Lebensmittelpunkt nach Heidelberg verlagert hatte, beschäftigte er sich zunehmend mit der historischen Aufführungspraxis, allem voran mit der Technik und dem Klang des barocken Paukenspiels. Seitdem arbeitet er intensiv mit renommierten Barockorchestern, etwa dem Barockorchester Stuttgart, L’arpa festante München, La Banda und dem Orchester Schola Seconda Pratica St. Gallen zusammen.

Boris Müller
Boris Müller, Schlagzeug

geboren in Haslach / Schwarzwald, studierte Schlagzeug bei Hermann Gschwendtner und Franz Lang an der Musikhochschule Trossingen. Seine ausgeprägte kammermusikalische Neigung zog Boris Müller schon während des Studiums in die Ensemble-Szene der Neuen Musik, in der er sich bald als gefragter Instrumentalist etablierte.

Seit Beendigung des Studiums ist er als freischaffender Künstler tätig und arbeitet ständig mit führenden Formationen wie dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien, der musikFabrik und dem Klangforum Heidelberg. Seit 2001 ist er Mitglied des Schlagquartett Köln, 2003 Gründungsmitglied des Stuttgarter Ensembles ascolta.

Seinem Selbstverständnis als Klangforscher folgend entwickelte er 2001 die Holzschlaginstrumente für Helmut Lachenmanns Oper „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“. Seither ist er als Instrumentenbauer mit eigener Manufaktur tätig und beliefert namhafte Orchester (Berliner Philharmoniker, RSO Stuttgart) sowie Musikhochschulen und Schlagzeugsolisten mit Instrumenten von außergewöhnlicher Klangqualität.

Als Komponist von Schlagzeugmusik erkundet Boris Müller seit Mitte der 1990er Jahre in seinen Stücken neue Klangräume mit selbst entwickelten Instrumenten, etwa in der Uraufführung seines 1.Schlagquartetts beim Festival Eclat 2005 in Stuttgart.

Markus Schwind
Markus Schwind, Trompete

studierte Trompete und Musikpädagogik bei Malte Burba in Mainz und Guy Touvron in Paris. Weitere Studien der Neuen Kammermusik führten ihn zu Peter Eötvös und Markus Stockhausen an die Hochschule für Musik in Köln. Seit 1998 ist die zeitgenössische Musik ein wichtiger Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit. Auf zahlreichen Tourneen und Konzertreisen gastiert er seither regelmäßig in den großen europäischen Konzertsälen ebenso wie bei den internationalen Festivals für zeitgenössische Musik. Mit der musikFabrik, dem ensemble recherche, dem Klangforum Wien und dem Ensemble Modern arbeitete er unter der Leitung von Pierre Boulez, Sylvain Cambreling, Heinz Holliger, Ingo Metzmacher, Emilio Pomarico, und Hans Zender, und er erarbeitete mit den Komponisten John Adams, Mauricio Kagel, György Kúrtag, Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm und Karlheinz Stockhausen deren Werke.

Sein Interesse gilt zudem interdisziplinären Projekten mit Tanz oder Film. So wirkte er etwa bei „Wolf“ des Choreographen Alain Platel mit, bei der „Potemkin“-Tour der Pet Shop Boys und bei „I am a mistake“ des belgischen Künstlers und Theatermachers Jan Fabre.

Aus der Zusammenarbeit mit dem Trierer Organisten Martin Bambauer entstand die CD „Paths - Klangwege“, erschienen bei IFO. Weitere CD-Einspielungen für EMI, WERGO, ECM und die Deutsche Grammophon dokumentieren sein Schaffen.

Seit 2003 ist Markus Schwind Mitglied des Stuttgarter Ensembles ascolta.

Hubert Steiner
Hubert Steiner, Gitarre

Hubert Steiner studierte klassische Gitarre an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Jürgen Ruck. Er erhielt diverse Stipendien und Preise, u. a. den „Kranichsteiner Musikpreis“ 2002 und den „Bayerischen Kunstförderpreis“ 2003. Er ist regelmäßiger Gast bei renommierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie dem Ensemble Modern, dem Klangforum Wien und der musikFabrik. Zudem wird er immer wieder von Orchestern wie den Wiener Philharmonikern und den Bamberger Symphonikern eingeladen.

Darüber hinaus konzertiert er in verschiedenen Kammermusikformationen, etwa dem Duo 10 mit der Violinistin Susanne Zapf und - ebenfalls im Duo - mit der Kontrabassistin Katrin Triquart. 2006 bis 2008 war er Mitglied im Aleph Gitarrenquartett.

Neben seiner Tätigkeit als Gitarrist hat sich Hubert Steiner einen Namen als Arrangeur zeitgenössischer Literatur gemacht; für ascolta transkribiert und arrangiert er Werke von Frank Zappa.

Hubert Steiner lebt in Würzburg und unterrichtet seit 2002 an der dortigen Hochschule für Musik.