ascolta in der Presse
"Ob mit Dirigent oder ohne: Das "Ensemble ascolta" hat an dem Abend grandiose Synchron- und Klangarbeit bewundern lassen." (Reinhard Kriechbaum in DrehPunktKultur über das ascolta-Konzert vom 10. März 2011 bei der Salzburger Biennale)
"Dem Neoklassizismus noch eins obenauf setzte Giovanni Bertelli mit seinem Stück „Autoritratto, in tre passagi" (2010). Das Stück gibt vor, auf Volksmusiken alten Stils zurückzugreifen und ist doch frei erfunden, raffiniert instrumentiert, geschickt reduziert, wo nötig opulent. Ascolta, auch hier geleitet von Alber, hob das Opus glänzend aus der Taufe." (Stuttgarter Zeitung vom 25. November 2010)
"Als Uraufführung spielte man die dreisätzigen "Chopin transcriptions" von Ascolta-Posaunist Andrew Digby: Wunderbar, wie die Musiker den Geist des polnischen Komponisten aufscheinen und wieder verschwinden ließen, zeitlupenartig gedehnte Zitate aus dessen Nocturnes mit disperatem Material überlagerten und sie so in eine seltsam verzerrte Traumklangwelt überführten. Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer. In dieser Nacht waren's aber sehr schöne." (Stuttgarter Nachrichten vom 17. September 2010)
"(...) die herausragende musikalische Leistung, der Ernst, mit dem ascolta bei der Sache war, und der Enthusiasmus, mit dem die Musiker die Stücke vorstellten, nötigte höchsten Respekt ab. Atemberaubende Drumsoli (Lukas Schiske) und eine selbstverständliche Hochkonzentration über zwei Stunden demonstrierte das Credo von ascolta: ,Geht nicht gibt's nicht'." (Dresdner Neue Nachrichten vom 13. Oktober 2009 über ascolta plays Zappa)
„(...) Zappas späte Synclavier-Verstrickungen arrangierte das Ensemble ascolta meisterhaft und füllte mit der schrägen Musik einen ganzen Konzertabend." (Positionen, Texte zur aktuellen Musik, Ausgabe November 2009)
"Mal unter der Leitung von Vicente Larrañaga, mal ohne Dirigent, hat Ascolta an diesem Abend mit zeitgenössischer Musik das Publikum und sich selbst immer wieder zum Schmunzeln gebracht." (Stuttgarter Zeitung vom 18. September 2009)
"Die Eigendynamik dieser Zahlenreihe und der sprachliche Reichtum der Dichtung wachsen in Riehms Komposition weiter, zunächst in der beredten Vielfalt der Klangaktionen der Kontrabassklarinette, später in den fein ausdifferenzierten Antworten und Weiterführungen des Quartetts aus Violine, Violoncello, Trompete und Posaune. Theo Nabicht und das Ensemble ascolta sorgen hier für eine hervorragend artikulierte Interpretation." (Paul Hübner am 17. Juni 2009 auf klassik.com über über die ascolta-Einspielung von Rolf Riehms "aprikosenbäume gibt es, aprikosenbäume gibt es" für Kontrabassklarinette und Ensemble)
"So entspinnt sich in der grandiosen Interpretation des ensemble ascolta ein extrem plastisches und gestochen scharfes Klangbild, ein dichtes, virtuoses Geflecht, das dem Hörer einen weiten, individuellen Assoziationsraum öffnet."
(Bayern 4 Klassik CD-Tipp vom 26. November 2008 über dieselbe Einspielung)
"Uraufgeführt wurden auch Gerhard Stäblers 'Luftspiegelungen', eine expressiv-differenzierte Musik, klangfarbliche Material-Qualitäten auslotend - vom schrillen Aufschreien zerbrechenden Glases über zarte Papiergeräusche bis zu Metallischem. Exzellent: das Ensemble Ascolta." (Tiroler Tageszeitung vom 22. September 2008)
"ensemble ascolta...schlicht überragend."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. Juli 2008)
Die Stuttgarter Zeitung über das "erstklassige Ensemble ascolta" und die von Hubert Steiner arrangierten Studien für Player Piano von Conlon Nancarrow: "Mit zwei Blechbläsern und doppeltem Schlagzeug verliert Nancarrows Musik ihren frenetischen mechanischen Beat und gewinnt dafür eine ganz neue, jazzartige Farbigkeit. Aus solchem Material ließe sich gut und gern eine CD machen."
(Stuttgarter Zeitung vom 24. Januar 2008)
„Der Gewinner dieses Konzertes war Paul Hindemith mit seiner ersten Kammermusik von 1922. Mit pointierter Frische, kühl-intensivem Melos und genial befruchteter Kunstfertigkeit beklagt es nicht den Verlust der Mitte, sondern feiert ihn mit Blick auf die Zukunft - mit viel Pep und Präzision dargeboten durch das Ensemble Ascolta unter Alejo Perez.“
(Stuttgarter Nachrichten über ascolta beim Europäischen Musikfest der Internationalen Bachakademie am 30. August 2007)
„Dieses Jahr war manches Ambitionierte dabei, das kein Veranstalter im Konzertbetrieb mal eben so leistet: Liederprogramme mit englischen Kompositionen zum Beispiel, ein wunderbarer Kammerorchesterabend mit dem engagierten Ensemble Ascolta und Musik von Hindemith, Berg und Ullmann, als Sprecher faszinierte Christian Brückner. Hauptstadtniveau.“
(Stuttgarter Zeitung über das Europäische Musikfest der Internationalen Bachakademie 2007)
„Der Welt hat Messiaen mit dieser Musik ein Stück tönende Ewigkeit hinterlassen, den Musikern eine Bange machende Feuertaufe. Nur wenige bestehen diese Prüfung so gut wie das Ensemble Ascolta an diesem Abend im Mozartsaal."
(Stuttgarter Zeitung zur Aufführung des „Quatuor pour la fin du temps" von Olivier Messiaen in der Liederhalle am 31. August 2007)
Doch auch beim Konzert des Ensembles Ascolta zog Messiaens Quartett in seinen Bann. (...) Den vier Musikern gelang das auf beeindruckende Weise. Florian Hoelscher am Klavier glückte eine wohlstrukturierte rhythmisch-metrische und harmonische Grundierung, (...) Zoltán Kovács (Klarinette) brachte die Sprachfähigkeit seines Instruments voll zur Entfaltung - wunderbar sein Solo "Abgründe der Vögel". Mit sattem, warmem Ton überzeugte Erik Borgir (Cello) im "Lob der Ewigkeit Jesu", und mit intensiver Tongebung rührte Ashot Sarkissjan (Violine) nicht nur im finalen "Lob der Unsterblichkeit Jesu". Da hatte sich die musikalische Loslösung von Zeit und Raum bereits vollzogen."
(Stuttgarter Nachrichten, September 2007)
"Dass die ascolta-Mitglieder nicht nur gut aufeinander hören, sondern auch didaktisch versiert sind, zeigte sich bei der Interpretation von Christian Wolffs Exercise 10 zusammen mit Schülern vom Königin-Katharina-Stift Stuttgart (...) So wird Neue Musik spannend."
(Stuttgarter Zeitung vom 15. Februar 2007 zum pädagogischen "Beginner"-Konzert)
„Es beeindruckte nachhaltig, mit welch großer Feinfühligkeit das Ensemble ascolta die sehr unterschiedlichen Stilistiken ästhetisch abgerundet zu einem Ganzen verband.“
(Saarbrücker Zeitung vom 27. November 2004)
„Aufgereiht wie kostbare Preziosen verströmen verblasene, verlöschende Töne einen exquisiten Reiz. An ihm kann man sich schadlos halten für all das, was in den Stück nicht passiert — wie übrigens auch an der herausragenden Leistung der Musiker des Ensembles Ascolta, musikalischen Pfadfindern im Pfadlosen.“
(Esslinger Zeitung vom 10. Februar 2004, über ascolta beim Festival Eclat des SWR)
