
Florian Hoelscher (*1970)
studierte bei Robert Levin, Michel Béroff und Pierre-Laurent Aimard in Freiburg, Paris und Köln. Nach frühen Wettbewerbserfolgen entwickelte er eine ausgedehnte Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker in den meisten europäischen Ländern sowie den USA.
Er ist Gründungsmitglied des Stuttgarter Ensembles ascolta. Häufige Einladungen erhielt er auch vom Ensemble Modern, dem Ensemble Aventure und dem Ensemble „Musikfabrik“. Als Solist arbeitete er mit Dirigenten wie Peter Eötvös, Christopher Hogwood, Dominique My, Mark Foster, Kaspar de Roo, Joseph Swensen und Stefan Asbury; zu seinen Kammermusikpartnern gehören u.a. Rainer Kussmaul, Jean-Guihen Queyras, Chen Halevi und Christian Hommel.
Mit Soloprogrammen war er Gast u.a. beim Festival « Présences » (Radio France, Paris), beim Festival « Eclat » in Stuttgart, beim Bartok-Festival Szombathély/Ungarn, im Pariser IRCAM (Festival Agora), im Großen Sendesaal des WDR Köln, im Théâtre du Châtelet Paris, in der Tonhalle Zürich, in Genf, Luxemburg, Neapel und Prag. Ebenso trat er bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, in der Frankfurter Alten Oper und beim Festival in Paris-Royaumont auf.
Auf CD liegen u.a. Klavierwerke von Robert Schumann, die erste Gesamteinspielung der Klaviersonaten von E.T.A. Hoffmann, B. Martinus « Toccata e due Canzoni » (Leitung : Christopher Hogwood) und Lieder von Dieter Schnebel vor.
Kürzlich erschien die CD-Einspielung der „Miniature estrose“ von Marco Stroppa (stradivarius), demnächst folgen CDs mit Solo- und Duo-Werken von Iannis Xenakis (mit Boris Müller, Schlagzeug) und mit Werken von Jonathan Harvey (Neos, mit Pirmin Grehl, Flöte).
Florian Hoelscher lehrt zeitgenössische Klavier- und Kammermusik an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen.