"Die Eigendynamik dieser Zahlenreihe und der sprachliche Reichtum der Dichtung wachsen in Riehms Komposition weiter, zunächst in der beredten Vielfalt der Klangaktionen der Kontrabassklarinette, später in den fein ausdifferenzierten Antworten und Weiterführungen des Quartetts aus Violine, Violoncello, Trompete und Posaune. Theo Nabicht und das Ensemble ascolta sorgen hier für eine hervorragend artikulierte Interpretation." (Paul Hübner am 17. Juni 2009 auf klassik.com über über die ascolta-Einspielung von Rolf Riehms "aprikosenbäume gibt es, aprikosenbäume gibt es" für Kontrabassklarinette und Ensemble)
"So entspinnt sich in der grandiosen Interpretation des ensemble ascolta ein extrem plastisches und gestochen scharfes Klangbild, ein dichtes, virtuoses Geflecht, das dem Hörer einen weiten, individuellen Assoziationsraum öffnet."
(Bayern 4 Klassik CD-Tipp vom 26. November 2008 über dieselbe Einspielung)
"Uraufgeführt wurden auch Gerhard Stäblers "Luftspiegelungen", eine expressiv-differenzierte Musik, klangfarbliche Material-Qualitäten auslotend - vom schrillen Aufschrei zerbrechenden Glases über zarte Papiergeräusche bis zu Metallischem. Exzellent: Das Ensemble Ascolta." (Tiroler Tageszeitung vom 22.09.2008)
"ensemble ascolta...schlicht überragend."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22.07.2008)
Die Stuttgarter Zeitung über das "erstklassige Ensemble ascolta" und die von Hubert Steiner arrangierten Studien für Player Piano von Conlon Nancarrow: "Mit zwei Blechbläsern und doppeltem Schlagzeug verliert Nancarrows Musik ihren frenetischen mechanischen Beat und gewinnt dafür eine ganz neue, jazzartige Farbigkeit. Aus solchem Material ließe sich gut und gern eine CD machen."
(Stuttgarter Zeitung vom 24.01.2008)
„Der Gewinner dieses Konzertes war Paul Hindemith mit seiner ersten Kammermusik von 1922. Mit pointierter Frische, kühl-intensivem Melos und genial befruchteter Kunstfertigkeit beklagt es nicht den Verlust der Mitte, sondern feiert ihn mit Blick auf die Zukunft - mit viel Pep und Präzision dargeboten durch das Ensemble Ascolta unter Alejo Perez.“
(Stuttgarter Nachrichten über ascolta beim Europäischen Musikfest der Internationalen Bachakademie am 30.08.2007)
„Dieses Jahr war manches Ambitionierte dabei, das kein Veranstalter im Konzertbetrieb mal eben so leistet: Liederprogramme mit englischen Kompositionen zum Beispiel, ein wunderbarer Kammerorchesterabend mit dem engagierten Ensemble Ascolta und Musik von Hindemith, Berg und Ullmann, als Sprecher faszinierte Christian Brückner. Hauptstadtniveau.“
(Stuttgarter Zeitung über das Europäische Musikfest der Internationalen Bachakademie 2007)
„Der Welt hat Messiaen mit dieser Musik ein Stück tönende Ewigkeit hinterlassen, den Musikern eine Bange machende Feuertaufe. Nur wenige bestehen diese Prüfung so gut wie das Ensemble Ascolta an diesem Abend im Mozartsaal."
(Stuttgarter Zeitung zur Aufführung des „Quatuor pour la fin du temps" von Olivier Messiaen in der Liederhalle am 31.08.2007)
"Doch auch beim Konzert des Ensembles Ascolta zog Messiaens Quartett in seinen Bann. (...) Den vier Musikern gelang das auf beeindruckende Weise. Florian Hoelscher am Klavier glückte eine wohlstrukturierte rhythmisch-metrische und harmonische Grundierung, (...) Zoltán Kovács (Klarinette) brachte die Sprachfähigkeit seines Instruments voll zur Entfaltung - wunderbar sein Solo "Abgründe der Vögel". Mit sattem, warmem Ton überzeugte Erik Borgir (Cello) im "Lob der Ewigkeit Jesu", und mit intensiver Tongebung rührte Ashot Sarkissjan (Violine) nicht nur im finalen "Lob der Unsterblichkeit Jesu". Da hatte sich die musikalische Loslösung von Zeit und Raum bereits vollzogen."
(Stuttgarter Nachrichten, September 2007)
"Dass die ascolta-Mitglieder nicht nur gut aufeinander hören, sondern auch didaktisch versiert sind, zeigte sich bei der Interpretation von Christian Wolffs Exercise 10 zusammen mit Schülern vom Königin-Katharina-Stift Stuttgart (...) So wird Neue Musik spannend."
(Stuttgarter Zeitung vom 15.02.2007 zum pädagogischen "Beginner"-Konzert)
„Es beeindruckte nachhaltig, mit welch großer Feinfühligkeit das Ensemble ascolta die sehr unterschiedlichen Stilistiken ästhetisch abgerundet zu einem Ganzen verband.“
(Saarbrücker Zeitung, 27.11.2004)
„Aufgereiht wie kostbare Preziosen verströmen verblasene, verlöschende Töne einen exquisiten Reiz. An ihm kann man sich schadlos halten für all das, was in den Stück nicht passiert – wie übrigens auch an der herausragenden Leistung der Musiker des Ensembles Ascolta, musikalischen Pfadfindern im Pfadlosen.“
(Esslinger Zeitung, 10.02.04, über ascolta beim Festival Eclat des SWR)
„Im Nachtkonzert mit dem fabelhaften Ensemble Ascolta wurden dann drei SWR-Auftragswerke (...) uraufgeführt. Hans Thomallas "wild.thing" konfrontiert wilde, von Jimi Hendrix' gleichnamigem Stück inspirierte Schlagzeugexzesse atmosphärisch spannend mit Andeutungen zartester Klavierlyrik bis hin zu fragmentarisch aufschneidenden Nocturne-Takten von Chopin, wobei der im Zentrum stehende Flügel auch optisch effektvoll von den flankierenden Schlagzeugaufbauten in die Zange genommen werden.“
(Stuttgarter Zeitung, 09. 02.04, über ascolta beim Festival Eclat des SWR)